Spirituelle Psychotherapie

 

"Spirituelle Psychotherapie bedeutet für mich, die wahre Dimension unseres Seins zu erkennen,

sie erlebbar zu machen und sie dadurch als leitgebend in den Prozess der Heilung miteinzubeziehen."

 

 

Spiritualität & Embodiment

Die Spiritualität in einen körperorientierten Psychotherapie-Ansatz einzubetten macht mehr als Sinn, es liegt sozusagen in der Natur der Dinge, dass Embodiment und Spiritualität eng miteinander verwoben sind: Denn Transzendenz kann nur dann geschehen, wenn wir uns erlauben unseren Körper mit all seinen Sinnen zu bewohnen, und wir beginnen, ihn mit seinem vollen Potenzial für Lebendigkeit auszuschöpfen… uns also voll und ganz der Inkarnation, der Verkörperung von 'Spirit' hingeben. Um dies zugänglich zu machen, ist eine gewisse Trauma-Arbeit  -  wie ich sie im Somatic Experiencing gefunden habe  -  oft nicht zu umgehen, denn viele von uns müssen zuerst wieder lernen, dem Körper zu vertrauen, zumal erlebte Verletzungen und Traumata dazu geführt haben, dass wir Signale vom Körper als nicht verlässlich oder gar als sehr (ver-) störend und irreführend erleben.

 

Der ganz eigene Weg

Jede einzelne Heilungsreise ist komplett individuell, es gibt sie nur einmal und so ist sie etwas sehr sehr intimes. Sie verlangt oft unendlich viel Vertrauen von uns. Wir werden durch gewisse Leidensmuster an unsere Grenzen getrieben, wissen nicht mehr weiter, sind verzweifelt und mit unserem Latein am Ende… UND hier beginnen wir oft weiter zu forschen, hinter die Kulissen zu schauen und unseren ganz eigenen Zugang zum grossen Mysterium, zum grossen Ganzen, zum Universum (oder wie auch immer wir es benennen wollen) zu suchen oder diesen zu vertiefen. Die Ausrichtung auf etwas Grösseres erweist sich für einen Heilungsweg als unbeschreiblich wertvoll. Mir macht es grosse Freude, diese je eigenen Zugänge eines Jeden herauszuschälen, um sie dann aktiv in den Weg der Heilung miteinbeziehen zu können. 

Die grösste innere Ressource

Dies nicht zuletzt deshalb, weil wir durch das Erkennen und Anerkennen einer tiefer liegenden Dimension, unsere grösste innere Ressource - den Raum, der schon immer ganz, heil und gesund war - berühren. Das aktive Erkennen dieser Dimension wird oft wie ein Anker im Sein erlebt, mit welchem es uns leichter gelingt, aus der beobachtenden Perspektive auf unser Erleben zu schauen, ohne gänzlich davon vereinnahmt zu werden. Dies vermittelt uns Sicherheit und stärkt unser Selbstvertrauen - eine wichtige Basis, von welcher aus wir uns unseren Traumata und Ängsten wiederum gestärkter zuwenden können. Wir sehen hier also, die beiden Wege (Traumaarbeit und Spiritualität) gehen Hand in Hand, bereichern und unterstützen sich gegenseitig. 

 

Das Erkennen unserer Quelle, unserer nicht-dualen Wirklichkeit und das Erleben des darin innewohnenden inneren Friedens, erleichtert es uns im Alltag hütende Beobachterin und Zeugin zu sein von unseren psychologischen Prozessen. Das erweitert unseren Raum und gibt uns die Möglichkeit an die Hand zu wählen, zu wählen wie wir auf uns und die Welt schauen möchten, wie wir mit uns und anderen umgehen wollen und worauf wir unseren täglichen Fokus richten, ohne dabei unsere wahre Identität aus den Augen zu verlieren.

 

Glück ist deine eigene Natur. 

Daher ist es nicht falsch, Verlangen danach zu empfinden. 

Falsch ist es nur, wenn wir es im Aussen suchen,

denn es ist in dir.

 

~ Sri Ramana Maharshi

 

 You can't stop the waves, but you can learn how to surf.

- Swami Satchidananda

 

 

 

 

S a t p r e m  J .  L e g l e r

Eidgenössisch anerkannte Psychotherapeutin

Integrative Körperpsychotherapeutin IBP

Somatic Experiencing® Practitioner 

 

+41 (0)76 343 80 04

praxis@inner-peace.ch               

 

Dufourstrasse 165 

8008 Zürich