Das NeuroAffective Relational Model™ (NARM) ist ein somatisch orientierter Ansatz, der sich mit Identität, Beziehung und Bewusstsein im Hier-und-Jetzt
befasst. Im Mittelpunkt steht nicht die Arbeit an Symptomen, sondern das achtsame Erkunden jener inneren Strukturen, die unser
Erleben von Selbst, Kontakt und Autonomie prägen – und oft unbemerkt begrenzen.
Was mich an NARM berührt hat, ist die Haltung, dem Herzen Raum zu geben, ohne ihm etwas abzuverlangen. Es geht nicht darum, irgendwohin zu kommen oder einen
bestimmten Zustand zu erreichen, sondern darum, wahrzunehmen, was dem Erleben von Selbstermächtigung, Lebendigkeit und echtem Kontakt im Weg
steht.
Die Arbeit mit NARM hat meine Wahrnehmung für Bindungsdynamiken, für innere Kohärenz und für die Bedeutung von Selbstverantwortung wesentlich vertieft. Sie hat
mich gelehrt, weniger zu intervenieren und mehr zuzuhören – dem Körper, dem relationalen Feld und den feinen Bewegungen von Annäherung und Rückzug.